PROJEKTDATEN

Projektkennung

P57/P57a

Laufzeit

01.08.1996 - 31.07.1999

Projektleitung

Claus Buhren

Selbstevaluation als Instrument einer höheren Selbständigkeit von Schule (P 57) Qualitätssicherung durch Evaluation (P 57a)

Projektbeschreibung

Die Diskussion um Qualität von Schule hat in den letzten Jahren immer mehr die einzelne Schule in den Blick genommen und sie zum Ausgangs- und Zielpunkt für Innovationsstrategien gemacht. Als primärer Ort der Schulentwicklung steht die Einzelschule im Zentrum von Entwicklungs- und Veränderungsprozessen, die einerseits eigene Profilbildungen innerhalb ihrer spezifischen Lernkultur oder Schulkultur erfordern und andererseits einer Gestaltungsautonomie bedürfen, die diesen schulischen Profilierungen gerecht wird. Viele Schulen haben in den vergangenen Jahren Schritte zur Profilierung und zur eigenen Schulprogrammgestaltung unternommen. Dabei konnten erste Erfahrungen mit der Evaluation, Revision und Reflexion von Schulprogrammen gemacht werden. Systematische Konzepte, methodische Verfahren und Instrumente der Planung und Qualitätskontrolle, die Schulen bei der Verstetigung und Weiterentwicklung von Schulprogrammen unterstützen können, liegen bisher jedoch noch nicht vor. Die Bund-Länder-Kommission hat in Zusammenarbeit mit den Ländern Brandenburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen für das Schuljahr 1996/97 zwei dreijährige Modellversuche eingerichtet, die diese Problematik aufgreifen: "Selbstevaluation als Instrument einer höheren Selbständigkeit von Schule" (Brandenburg, NRW), "Qualitätssicherung durch Evaluation" (Bremen). Ihr Ziel ist die Entwicklung und Erprobung von Methoden, Instrumenten und Verfahren, die der Unterstützung, Weiterentwicklung und Qualitätssicherung der schulischen Arbeit dienen. Dabei sind alle Bereiche des Unterrichts und des Schullebens angesprochen als Gegenstand einer umfassenden schulinternen Bestandsaufnahme und Bewertung - einer Selbstevaluation. Insgesamt nehmen 15 Schulen in drei Bundesländern an diesen Modellversuchen teil.