PROJEKTDATEN
Projektkennung
P63
Laufzeit
01.04.1998 - 01.01.2000
Förderer
Drittmittel
Wissenschaftliche Begleitung der Einrichtung regionaler Unterstützungszentren (REBUS) in Hamburg
Projektbeschreibung
In Hamburg wird seit dem 1. August 1997 im Auftrag der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung modellhaft erprobt, wie eine stärkere inhaltliche und organisatorische Vernetzung von Dienstellen und Einrichtungen für Schüler hergestellt werden kann, die mit herkömmlichen Schulangeboten nicht erreicht werden oder aus bestehenden Schulangeboten herauszufallen drohen. Dabei soll auch die Frage berücksichtigt werden, wie die verfügbaren fachlichen Kompetenzen künftig effektiver und zielgerechter eingesetzt werden können, indem die Dienststelle Schülerhilfe, der Haus- und Krankenhausunterricht, die Schulen für Verhaltensgestörte, die Schulische Erziehungshilfe des Amtes für Jugend sowie die Schulpsychologen aus Gesamtschulen einbezogen werden.
Das Projekt "Regionale Beratungs- und Unterstützungsstellen" (REBUS) fügt sich stimmig in das Hamburger Gesamtkonzept einer weitestmöglichen integrativen Unterrichts- und Erziehungsarbeit ein, wie es im Hamburgischen Schulgesetz von 16. April 1997 in §3 festgeschrieben ist. Das gilt für die flexible und möglichst ambulante Beratungs- und Unterstützungsarbeit in den Schulen und darüber hinaus für die Einbeziehung der Jugendhilfe und die enge Kooperation mit sozialen und jugendpsychiatrischen Diensten.
Weil es sich bei REBUS um ein innovatives Programm handelt, kommt der Frage nach Entwicklung und Sicherung von Qualität besondere Bedeutung zu. In einem umfassenden insgesamt zwei Jahre dauernden Evaluationsprozess wurden sowohl die Umsetzung und Implementation des Arbeitskonzepts als auch die Ergebnisse der durchgeführten Maßnahmen untersucht. Dem IFS oblag dabei die externe Evaluation sowohl der Prozess- als auch der Ergebnisqualität der erfolgten Beratung und Förderung. Diese bezog neben der Entwicklung der Nachfrage oder der Zufriedenheit der Nutzer auch Fortschritte im Erleben, Lernen und Verhalten der betreuten Schüler mit ein, welche im Unterschied zu vielen einschlägigen Evaluationsstudien zum Teil auf der Grundlage je individueller Zielsetzungen gemessen wurden.