PROJEKTDATEN
Projektkennung
P141
Laufzeit
01.04.2010 – 31.12.2010
Förderer
Unfallkasse NRW
Projektleitung
Prof. Dr. (em.) Hans-Günter Rolff
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. (em.) Hans-Günter Rolff
Unfallgeschehen an guten gesunden Schulen
Projektbeschreibung
„Wenn Lernen gelingen soll, muss das Schulumfeld gesund sein“ (Infoplus, 2008). Hierfür muss das Wissen um gute und gesunde Schulen auch im Schulalltag nachhaltig verankert werden, müssen Schulen sich für Qualität, Schulgesundheit und Sicherheit engagieren. Denn: Die Förderung der Gesundheit kann auch eine Förderung der Qualität der schulischen Arbeit bedeuten. Zahlreiche Faktoren, die mit Schulqualität in Beziehung stehen, hängen auch mit einer gesunden Schule zusammen. So stellt auch die im Rahmen der aktuellen schulischen Reformen geforderte Qualitätsentwicklung der Einzelschule nicht zuletzt auch eine Entwicklung hin zu einer gesunden Schule dar (vgl. Harazd, Gieske & Rolff, 2009), bzw. äußert sich darin, dass eine „gute Schule immer auch eine gesunde Schule“ ist (Rolff, 2006).
Ziel des Forschungsvorhabens ist es, zu untersuchen, warum auch einige als gut und gesund eingeschätzte Schulen ein relativ hohes Schülerunfallgeschehen aufweisen . Zwar gibt es bislang zahlreiche Studien, die vor allem das Unfallgeschehen und seine Bedingungen im Sportunterricht erfassen, jedoch kaum Untersuchungen, die das Schülerunfallgeschehen einer Schule untersuchen und z.B. mit Faktoren der Schulqualität systematisch verknüpfen. Das Forschungsprojekt „Unfallgeschehen an guten gesunden Schulen" ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) und der Dortmunder Akademie für Pädagogische Führungskräfte (DAPF). Das einjährige Projekt startete im April 2010 und wird von der Unfallkasse NRW finanziert.“