Aufgaben
Das IFS gilt als Zentrum sowohl der Erforschung des inneren Wandels als auch der strukturellen und quantitativen Trends der Schulentwicklung. In den letzten Jahren ist eine Neujustierung und Ausweitung der Forschungsaktivitäten zu verzeichnen. Mit der Durchführung drittmittelstarker Forschungsprojekte erschließt sich das IFS das schon länger avisierte Forschungsfeld der Kompetenzforschung.
Die wichtigsten derzeit laufenden Drittmittelprojekte sind die Durchführung der deutschen Beteiligung an international vergleichenden Schulleistungsstudien. Langfristig etablierte Forschungsbereiche wurden erhalten und durch neue Schwerpunkte ergänzt.
Nicht zuletzt mit den Projekten PIRLS/IGLU und TIMSS 2007 ist das IFS an großen internationalen Leistungsvergleichsstudien beteiligt. Mit der Wahrnehmung der Nationalen Projektkoordination für Deutschland (NRC) eröffnet die Teilnahme an diesen beiden Studien Gelegenheit, die Forschungsaktivitäten des IFS zu internationalisieren. Die regelmäßigen internationalen Konferenzen werden systematisch genutzt, um auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern internationale Erfahrung und Kontakte zu ermöglichen.
Neben diesem Schwerpunkt bewahrt das IFS als angestammten Arbeitsbereich die kontinuierliche Beobachtung, Dokumentation und Analyse quantitativer Entwicklungen im Schulbereich. Dies umfasst die Beratung von Bildungseinrichtungen und deren Entscheidungsträger sowie deren Unterstützung durch wissenschaftliche Planungsberatung und Fortbildung. Ein weiterer fortgeführter Schwerpunkt der Institutstätigkeit ist die forschende Auseinandersetzung mit Medien und Informationstechnologie.
In der universitären Lehre bietet das Personal des IFS regelmäßig Lehrveranstaltungen in Form von Seminaren an.